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KunstCaching?

Was machen eine Kabarettistin, ein Magier und ein Tänzer gemeinsam in einem Filmstudio bei Stuttgart? Was sich wie der Anfang eines albernen Witzes anhört, ist Teil eines ungewöhnlichen Projekts. Denn der Grund für diese doch ungewöhnliche Zusammenkunft ist das neue Kunst- und Kulturprojekt „KunstCaching“, das derzeit unter der Leitung des Pantomimen Pablo Zibes (www.pablo-zibes.de ) entsteht.

Gemeinsam mit ca. 30 Künstlern und Künstlerinnen und 18 Stuttgarter Kultureinrichtungen ist er in der finalen Phase seines ambitionierten Projektes, das die Vielfalt der Stuttgarter Kulturszene den Menschen in der Stadt näherbringen soll. Gefördert wird diese innovative Idee in dem Bundesprogramm „Neustart Kultur“.

Wie geht das?

Die Idee ist im Grunde simpel: QR-Codes werden in der Nähe von ausgewählten Kulturorten der Stadt angebracht, Teilnehmer*innen scannen diese und werden so von Schnitzeljäger*innen zu Zuschauer*innen. Denn die QR-Codes geben einen kurzen, digitalen Eindruck von Kultur. Die Motive und Genres sind dabei ganz unterschiedlich: Ob Musik, Comedy, Tanz, Text oder Bildhauerei – verschiedenste Kunstrichtungen erhalten eine virtuelle „1-Minuten-Bühne“.

Mehr Unter:

https://www.kunstcaching.de

https://www.pablo-zibes.de

 


„Wir wollen Brücken bauen“

Der Pantomime Pablo Zibes über sein neues Projekt „KunstCaching“

I: Guten Tag Herr Zibes! Können Sie allgemein erklären, um was es sich bei „KunstCaching“ genau handeln wird?

P: KunstCaching ist eine digitale Schatzsuche. Also sozusagen ein spielerischer Stadtspaziergang, bei dem es darum geht, einzelnen Stationen zu suchen und zu finden, die jeweils mit einem QR-Code markiert sind. Diese QR-Codes können dann mit einem Smartphone eingescannt werden, vorauf ein ca. 1-minütiges Video erscheint, auf dem ein Künstler oder eine Künstlerin oder sogar eine ganze Gruppe eine Performance abliefert. Im Anschluss an diese kurze Performance folgt ein Rätsel anhand dessen man zur nächsten Station gelangen kann.

I: Wie und wo findet diese digitale Schatzsuche genau statt?

P: Die Schatzsuche ereignet sich in der Stadtmitte. Alle Stationen sind per Fuß erreichbar und in der Nähe derjenigen Kultureinrichtungen, die daran beteiligt sind. Es wird zwei verschiedene Wege geben, die jeweils ca. 9 Stationen enthalten und beide jeweils an die 90 Minuten dauern. Auch noch sehr wichtig zu erwähnen ist, dass jede Station für besonders Interessierte ebenfalls Infos über die jeweiligen Künstler und die Stuttgarter Kultureinrichtung bereithält.

I: Welche Art von Performance können die Besucher und Besucherinnen erwarten?

P: Unser Anspruch war von Anfang an, regional ansässige Künstler und Künstlerinnen für dieses Projekt zu gewinnen, die zudem ein breites Feld von verschiedenen Kunstrichtungen anbieten. So haben wir es geschafft, eine große künstlerische Bandbreite in diesem Projekt bereit zu stellen, die von Popmusik bis hin zu klassischer Musik reicht, aber genauso Schauspiel, Kabarett und Clownerie miteinschließt.

I: Welche grundlegenden Ideen liegen hinter dieser Aktion?

P: Eine Idee dahinter ist, neues Publikum für die einzelnen Kultureinrichtungen zu gewinnen. Andererseits sollen bereits kulturinteressierte Menschen auf Kultureinrichtungen der Stadt aufmerksam werden, die sie so eigentlich nicht besucht oder gar bemerkt hätten. Es geht uns also auch um eine Vernetzung der einzelnen Kulturbetriebe. Wir wollen mit dem Projekt „KunstCaching“ Brücken zwischen den Kultureinrichtungen bauen, gleichermaßen junges und altes Publikum ansprechen und so die regionalen Kunstszenen fördern.

I: Was hat es mit der Bezeichnung „KunstCaching“ auf sich?

P: Mit dem Konzept, das an das Prinzip des Geocaching, also einer Art digitalen Schnitzeljagd angelehnt ist, erhoffen wir uns auch Menschen anzusprechen, die diesbezüglich begeisterungsfähig sind. Auch glauben wir, mit unserer Schatzsuche Leute anzusprechen, die gerne Exit-Rooms besuchen. Deshalb haben wir in unsere Planung auch einen Exit-Room-Experten miteinbezogen, der uns beim Ausarbeiten der Rätsel und Verstecke tatkräftig geholfen hat.

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Schatzsuche
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